Wie wir jetzt Kirche sein können

Geistliche Übungen

Da wir uns nicht treffen können, kann jede/r für sich selber aktiv werden mit geistlichen Übungen, die den eigenen Glauben vertiefen und bereichern.

Alles Wichtige dazu ist hier zu finden: Geistliche Übungen

Oder hier auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde: Zum Kanal

 

 

Abendgebet

In dieser besonderen Zeit mit ihren vielen drastischen Einschränkungen, sind wir als Kirche bemüht, für die Menschen da zu sein und Kontakt aufzubauen.

Wir tun das z. B. mit einem selbst entworfenen Abendgebet, das hier herunter geladen werden kann: Abendgebet.

Es soll Vertrauen, Zuversicht und Verbundenheit stärken - gerade auch dort, wo wir uns anders nicht begegnen können.

 

 

Telefon: Mit Abstand in Verbindung!

Wir versuchen, (zuerst vor allem ältere) Gemeindeglieder telefonisch zu erreichen und über das Telefon Kontakt zu halten. Das gelingt uns nur dann, wenn wir Telefonnummern haben oder herausfinden. Bei einem guten Teil der Gemeindeglieder haben wir leider keine Nummer. Deshalb die Bitte: Wer nicht im Telefonbuch steht, aber gern übers Telefon Kontakt, Hilfe und Informationen möchte, der rufe bitte bei Pfarrer Leitner an und hinterlasse seinen Namen und seine Telefonnummer! Nur dann können wir in Kontakt kommen.

Falls jemandem weitere Personen bekannt sind, denen Anrufe und Kontakt gut tun würden, dann bitte auch diese Pfarrer Leitner mitteilen! Und gerne einfach auch selber anrufen und gegenseitig füreinander sorgen. Gemeinde kümmert sich um Gemeinde!

 

Also: Jetzt ist die Zeit, in besonderer Weise FÜREINANDER da zu sein! Ohne Begegnung - aber mit Kontakt: Am Telefon. Am Telefon kann zugehört und ausgetauscht, Mut zugesprochen und Hilfe vermittelt werden.

Mach mit: Schenke anderen Zeit und ein offenes Ohr!

Melde dich bei Pfarrer Jochen Leitner unter 73 765 oder jochen.leitner@elkw.de

Dort gibt es weitere Informationen.

 

 

Digitaler Mutmachkalender!

Ermutigen angesichts einer außergewöhnlichen Situation ist das Anliegen der Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden Großdeinbach, Lindach-Mutlangen, der Stauferklinik, Lorch und Weitmars und Waldhausen.

Um weiter in Kontakt zu bleiben, um Vertrauen aufrecht zu erhalten und Mut zu fördern, soll - ähnlich wie beim Digitalen Adventskalender im letzten Advent - täglich ein Gedanke, eine Gebet, ein Bibelwort, eine Anregung die erreichen, die sich anmelden.

Die erste Botschaft wird am Donnerstag, 18. März gesendet werden - vorerst mal bis zum 19. April.

 

 

Gemeinsamer Aufruf von Landrat Klaus Pavel, Kliniken Ostalb, (Ober-)Bürgermeistern und Dekanen des Ostalbkreises

Coronavirus - Dringender Appell an alle Bürgerinnen und Bürger im Ostalbkreis

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit Wochen schauen wir mit großer Betroffenheit auf viele andere Länder wie beispielsweise China, Spanien oder Italien und verfolgen, was dort passiert.

Mitten in Europa - in Italien - verursacht das Coronavirus gravierende Auswirkungen. 

So sind dort über 41.000 Menschen infiziert und über 3.500 Menschen bereits gestorben. Für ganz Italien gelten Ausgangssperren. Eine Situation, die uns betroffen macht und die uns eine Lehre sein muss! Dennoch sind immer noch viele unter uns unbekümmert, schlagen alle Warnungen in den Wind und verhalten sich unvernünftig. Damit gefährden sie unser aller Gesundheit, unser Sozialsystem und unsere Wirtschaft!

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt unsere Gemeinschaft vor große Herausforderungen.

Das Land Baden-Württemberg und die Bundesregierung haben Verbote erlassen, die auch das Leben im Ostalbkreis dramatisch verändern.

Zahlreiche von Ihnen können nicht zur Arbeit, die Kinder können nicht in Kindergärten und Schulen, öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen sind geschlossen. Diese Verbote schränken in erheblichem Ausmaß unser Sozialleben und unsere Gemeinschaft ein. Aber nur mit diesen Einschränkungen können wir die sozialen Kontakte verringern und verhindern, dass sich dadurch das Virus ungehindert verbreitet. 

Diese einschneidenden Einschränkungen wurden getroffen, um Sie zu schützen. Und es kann im Interesse unserer aller Gesundheit nicht toleriert werden, dass zu viele unter uns die Verbote nicht ernst nehmen.

Es ist höchste Zeit, dass wir alle Verantwortung für uns, unsere Angehörigen und für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger übernehmen.

Alle verantwortlichen Partner im Ostalbkreis sind aktiv, gut aufgestellt und arbeiten mit ganzer Kraft und voller Energie daran, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Infektionskette zu brechen sowie die Versorgung von Erkrankten sicherzustellen. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kliniken, niedergelassene Ärzte und das Gesundheitsamt Ostalbkreis arbeiten eng zusammen. Unsere Kliniken im Ostalbkreis sind gut vorbereitet und wir haben für freie Kranken- und Pflegebetten gesorgt. 

Diese Vorsorge bleibt aber dann ohne Wirkung, wenn noch zu viele unter uns unvernünftig und unbelehrbar davon ausgehen: „Mich trifft es nicht.“ Es kann aber unsere Familienangehörigen, unsere Nachbarn, unsere Arbeitskollegen oder unsere Freunde treffen. 

Ignoranz und Rücksichtslosigkeit sind deshalb absolut fehl am Platz!

Negative Veränderungen unseres wirtschaftlichen Lebensraumes treffen dann nämlich jeden von uns. 

Der Ostalbkreis hat bereits am 2. März 2020 eine Hotline für die Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Seit Beginn gingen über 60.000 Anrufe und tausende E-Mails ein. Die Bürgerschaft wurde umfassend beraten und Untersuchungstermine wurden vergeben. Außerdem haben wir drei Untersuchungs-Zentren eingerichtet. Zwei davon befinden sich in Aalen und eines in Schwäbisch Gmünd, weit über 1.000 Personen erhielten bereits einen Abstrich. 

Aktuell sind bei uns im Ostalbkreis 138 Menschen an Corona erkrankt. 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir rufen Sie auf:

Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste! 

Halten Sie mindestens 2 Meter Abstand zueinander ein und vermeiden Sie Treffen, die nicht absolut notwendig sind. Es heißt jetzt, Verantwortung für die Mitmenschen zu übernehmen, die besonders gefährdet sind, die Älteren und chronisch Kranken. Vor allem die Jüngeren müssen jetzt an die Älteren denken und diese schützen.

Jedem von uns fehlen aktuell die gewohnten sozialen Begegnungen. Aber wenn wir jetzt auf diese Begegnungen verzichten, dann rettet das Menschenleben. 

Vorratshaltung war und ist in gewissem Maße schon immer sinnvoll. Hamsterkäufe hingegen sind sinnlos und absolut unsolidarisch. Unsere Lebensmittelversorgung ist jederzeit gesichert, einzig durch unverhältnismäßige Hamsterkäufe finden Sie leere Regale vor. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelbranche leisten eine hervorragende Arbeit. Honorieren Sie das und begegnen Sie allen, die in diesen Zeiten für Ihre Versorgung, Ihre Gesundheit, Ihre Pflege für Sie da sind, mit Anerkennung, Wertschätzung und einem aufmunterndem Lächeln. 

Wir wollen an dieser Stelle aber auch allen herzlich DANKE sagen, die für ihre Mitmenschen da sind. Zahlreiche Initiativen haben sich gegründet, um Nachbarschaftshilfe zu leisten und diejenigen zu unterstützen, die in welcher Form auch immer Hilfe benötigen. 

Helfen Sie mit, nehmen wir gemeinsam die Chance eines noch besseren Miteinanders wahr!

Aktuelle Informationen zum Thema Corona finden Sie unter www.ostalbkreis.de. Vertrauen Sie auf offizielle Informationen und seriöse Quellen. Lassen Sie sich nicht durch falsche Informationen beunruhigen. 

Wir haben im Ostalbkreis ein hervorragendes Gesundheitssystem, welches wir nur aufrechterhalten können, wenn wir uns alle an die Vorgaben halten! Unser Dank gilt allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser Krisenzeit enorm Großartiges leisten.

Wir halten zusammen und sind eine starke Gemeinschaft!

Diese Krise werden wir, wenn wir zusammenhalten, gemeinsam bewältigen!

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!

Landrat Klaus Pavel

Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Solzbach (Kliniken Ostalb)

Damen und Herren Dekane 

Ursula Richter, Ralf Drescher, Robert Kloker, Uwe Altenmüller

Oberbürgermeister

Richard Arnold, Thilo Rentschler, Michael Dambacher

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Ostalbkreises:

Markus Bareis, Frederick Brütting, Dr. Gunter Bühler, Karl Bühler, Nikolaus Ebert, Günter Ensle, Stephanie Eßwein, Willi Feige, Willibald Freihart, Dieter Gerstlauer, Manfred Haase, Edwin Hahn, Christoph Hald, Sabine Heidrich, Wolfgang Hofer, Thomas Häfele, Werner Jekel, Armin Kiemel, Rainer Knecht, Markus Knoblauch, Christoph Konle, Thomas Kuhn, Jochen König, Peter Kühnl, Peter Lang, Ralf Leinberger, Ralph Leischner, Raimund Müller, Michael Rembold, Thomas Saur, Adrian Schlenker, Tobias Schneider, Andrea Schnele, Johannes Schurr, Jürgen Stempfle, Klemens Stöckle, Peter Traub, Walter Weber

 

Wie die Zeitung über uns berichtet