"Netzwerk Sorgende Gemeinschaften"

Vor drei Jahren hat sich das "Netzwerk Diakonie" gegründet. Unter Federführung von qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen fand sich eine Arbeitsgruppe aus den Kirchengemeinden, dem Krankenpflegeverein und der Kommune zusammen. Daraus sind das Generationenbüro und die Organisierte Nachbarschaftshilfe entstanden.

Nun wird das Projekt fortgeführt, unter neuem Namen und unter neuer Leitung. Aus dem "Netzwerk Diakonie" wird das "Netzwerk Sorgende Gemeinschaften", die Projektleitung liegt nun in den Händen einer erfahrenen Diplom-Sozialarbeiterin vom Generationentreff der Stadt Schwäbisch Gmünd. Wir haben sie gefragt, was sie unter dem Begriff "Sorgende Gemeinschaften" versteht.

"Und wer sorgt für mich, wenn ich älter werde?" - Sorgende Gemeinschaften in Großdeinbach. "Ich sorge mich um dich - ich sorge für dich - wir sorgen füreinander".

Der Begriff "Sorge" hat viele Facetten. In der Seniorenarbeit spricht man von den "Sorgenden Gemeinschaften". Hilfe - Sorge vor Ort, dezentral, im kleinen Umkreis, in der Nachbarschaft.

Die Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd mit der Hospitalstiftung untersützt für zwei Jahre im Rahmen des Förderprogramms Pflege das Projekt "Sozialraumorientierte Weiterentwicklung des Seniorennetzwerkes mit dezentralen Anlaufstellen als Ausgangspunkte für sorgende Gemeinschaften vor Ort".

Ein gelungenes Beispiel für die "Sorgende Gemeinschaft" in Großdeinbach ist das Generationenbüro in Kooperation mit der Organisierten Nachbarschaftshilfe (jeden Donnerstag von 16 bis 17 Uhr abwechselnd im Bezirksamt oder im Dorfladen, Telefon: 07171-72851 Bezirksamt).

Jederzeit sind neue Ehrenamtliche willkommen, die sich "bürgernah" im Generationenbüro und im Seniorennetzwerk engagieren wollen. Und wenn Sie selbst Hilfe brauchen, wenden Sie sich an uns - wir helfen Ihnen gerne weiter!

Die Ehrenamtlichen des Generationenbüros