Berichte

  • add Berricht aus Uganda
  • add Herbstlager 2017

    Galaksitaksi gestrandet auf dem Ziegerhof

    Vom 27.10.2017 bis zum 31.10.2017 verbrachten rund 55 Pfadfinder, des VCP (Verband Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Großdeinbach, ihr Herbstlager unter dem Motto „Galaksitaksi“ auf dem Ziegerhof.

    Das Lager begann mit einer Nachtwanderung, in der die Pfadfinder ein verunglücktes Galaksitaksi fanden. Am nächsten Morgen entdeckten sie ein Alien im Wald, das ihre Hilfe benötigte. Es musste so schnell wie möglich weiterreisen, um eine wichtige Nachricht in eine andere Galaxie zu überbringen, damit das Universum vor den bösen Schergen gerettet wird. Jedoch war das Galaksitaksi zerstört und nicht mehr flugbereit. Um einander besser kennenzulernen zeigte das Alien den Pfadis außerirdische Spiele wie zum Beispiel British Alien. Das ist ein Fangspiel in zwei Gruppen.

    In Workshops konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen, damit das Alien wusste, ob es ihnen vertrauen kann. Es wurde viel gebaut und gebastelt. Wie Bumerangs, Windlichter und schwimmende Kerzen. In einem aufregenden Geländespiel konnten die Kinder dem Alien helfen die verlorengegangenen Teile seines Taksis zu suchen. Zum Glück schafften sie es zusammen alle Teile wieder zu finden.

    Das Alien zeigte dem Koch, einem befreundeten Pfadfinder, der extra aus Bayern angereist war, viele außerirdische Gerichte wie Lavawürmer (Spaghetti), Alienohren (Tortellini) und Gebratene Riesenmaden mit Alienschlonze (Rostbratwürste mit Kartoffelbrei). 

    Auch die alljährlich stattfindende Stammesversammlung wurde in die Spielidee eingebunden. Am Sonntag wurde durch das Alien ein Verräter innerhalb der Gruppe ausfindig gemacht, infolge des Vertrauensbruchs sollten die Ämter im Stamm neu besetzt werden.

     Am Abend gab es eine gemütliche Lagerfeuerrunde. Es wurde gesungen und die Gewinner der Geländespiele bekannt gegeben. Bei einer Traditionellen Aufnahme bekamen zwei Sipplinge ihre neuen Halstücher. Unter dem Motto „Ausgrenzung“ wurde der nächste Morgen mit einer Andacht begonnen. Wie auch das Alien neu bei den Pfadfinder war, so kommen auch immer wieder neue Menschen hinzu, weshalb sich die Kinder und Jugendlichen überlegten wie man sich Neuen in einer Gruppe gegenüber verhält und sie empfängt.

    Da das Galaksitaksi nun wieder flugbereit war, musste das Alien weiterziehen um seine Mission zu erfüllen. Um das Alien gebührend zu verabschieden veranstaltete der Stamm einen Bunten Abend. Jede Sippe, und die Mittarbeiterrunde plante einen Auftritt, damit es ein unvergesslicher Abschluss wurde. Das traditionelle Pfadfindergetränk Tschai durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Nach diesem besonderen Fest flog das Alien zurück, um das Universum zu retten.

    Es war für alle ein gelungenes Herbstlager. Viel zu schnell waren die fünf Tage vorbei und die Pfadfinder/innen mussten traurig ihre Taschen packen. Zum Schluss gab es eine Abschiedsschnecke, in der jeder jeden verabschieden konnte. Alle gingen müde, doch mit vielen schönen Erlebnissen nachhause.

  • add Bundeslager 2017

    Mit Weitblick gemeinsam die Welt verändern

    Am Donnerstag, den 27. Juli, machten sich rund 20 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Großdeinbach auf zum Bundeslager 2017, des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, in der Lutherstadt Wittenberg. Mit Pfadis aus ganz Deutschland und einigen internationalen Partnergruppen aus aller Welt wollten sie 10 Tage lang ihre Zelte aufschlagen und Neues entdecken.

    Unter dem Motto Weitblick sollten sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder damit beschäftigen, wie sie mit Mut und neuen Ideen die Welt verändern können, so wie auch einst Martin Luther vor 500 Jahren.

    Aufgeteilt war das Lager in neun Teillager, die so genannten Sektoren. In diesen Sektoren lebte jeweils einer ihrer Helden, die gemeinsam versuchten einen verrückten Forscher aufzuhalten. Dieser versuchte im Jahr 2517 mit einem riesigen Magneten einen Asteroiden anzuziehen und damit die Erde zu zerstören. Durch einen weisen Mann erfuhren die Helden, dass sie sogenannte „Fumps“ sammeln müssen, um das Wissen zu erlangen, wie sie den Forscher möglicherweise aufhalten können. Dazu brauchten sie aber die Hilfe der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die in den nächsten Tagen durch Workshops in den Akademien „Fumps“ für ihr Teillager sammeln konnten. Unter anderem gab es Workshops wie Haare flechten, eine Genussfabrik, einen Escape Room oder auch Highland Games. Gemeinsam lieferten sich die Pfadfinder des VCP Großdeinbachs auch eine Schlacht mit Schwimmnudeln als Kampfgerät und entdeckten, an einem Tag des Bundeslagers, die Stadt Wittenberg. Dabei machten sie sich auf zum Geocaching, bei dem durch Koordinaten verschiedene Punkte in der Stadt gefunden werden mussten sodass man sich dort in ein Logbuch eintragen kann. Bei dem schönen aber auch sehr heißen Wetter durfte natürlich auch ein erfrischender Ausflug an den See nicht fehlen.

    Viel zu schnell war das Lager auch schon wieder vorbei und die Pfadfinderinnen und Pfadfinder mussten sich verabschieden. Doch es bleiben viele wunderschöne Erinnerungen an ein unvergessliches Lager mit vielen neuen Erlebnissen.

  • add Pfingstlager 2017

    Scouttown -Wir bauen uns unsere eigene Stadt

    Über das Pfingstwochenende vom 02.06-06.06.2017 trafen sich in der Nähe von Oberrot rund 150 Teilnehmer zum diesjährigen Gaupfingstlager des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Gau Rems-Murr. Angereist ist neben den befreundeten Stämmen aus Backnang, Herlikofen, Hohnweiler, Oberrot, Unterrot und Spraitbach auch eine Gruppe aus Großdeinbach.

    Durch die fleißige Mithilfe der kleinen und großen Pfadfinder konnte innerhalb kürzester Zeit die sagenhafte Zeltstadt „Scouttown“ errichtet werden. Dabei waren Pfadigeschick sowie die kreativen Ideen eines Jeden gefragt. In Workshops konnten die Kinder und Jugendlichen überall mit anpacken. Gebaut wurden ein Stadttor, Sitzbänke und mit Kerzen betriebene Straßenlaternen, welche später das Stadtbild prägten. Auch der Spaß und die Erholung sollte nicht zu kurz kommen. Hierfür wurden eine „Chill-Out“-Ecke mit Hängematten, eine Riesenschaukel, eine eigens entwickelte Tarzanbahn sowie ein Niedrigseilpark errichtet. Neben all den baulichen Veränderungen stand aber auch das Stadtleben im Fokus. Mittels der durch die Stadträte ausgeteilten Währung, als Lohn für die hervorragende Arbeit, sollten die Teilnehmer sich in das Stadtleben stürzen. Der Lohn konnte bei einer Runde Minigolf, einem Besuch im Wellnesstempel oder auch im Casino verprasst werden. Für den kleinen Heißhunger gab es ein Café, mit eigens auf dem Lagerplatz gebackenem Kuchen. Bei einem Besuch der Führerscheinstelle konnten die Kleinen ihr Können der Verkehrsregeln unter Beweis stellen und in gebastelten Kartonautos den Anweisungen des Fahrprüfers Folge leisten. Und weil die Kommunikation in einer Stadt nicht ausschließlich verbal erfolgt durfte natürlich auch eine ansässige Poststelle nicht fehlen. Dies funktionierte selbstverständlich nur, da die Zeltstadt ein Straßennetz und jedes Zelt zuvor eine eigene Hausnummer erhalten hat. Anschließend wurden fleißig Briefe und Pakete aufgegeben und durch die arbeitswütigen Postmitarbeiter verteilt. Und wie es im Leben so ist können Systeme auch missbraucht werden. So hat sich der ein oder andere Stadtbewohner die beschwerliche Strecke bis zur Dixi-Straße doch einfach selbst versendet, zum Leidtragen des austragenden Paketboten.

    Am letzten Lagertag mussten die Stadtbewohner nochmals all ihre Kräfte zusammennehmen. In einem Geländespiel galt es in der umliegenden Landschaft verschiedene Stationen zu meistern und unter Beweis zu stellen, dass sie es würdig sind, Bewohner von Scouttown zu sein. Den Ausklang fand das Zeltlager mit einem Stadtfest zu dem jeder Pfadfinderstamm ein leckeres Abendessen beisteuerte. Ein buntes Abendprogramm sorgte zur Erheiterung der Masse. So begeisterten unteranderem ein Turnduell und ein Rätselraten, unter erschwerten Bedingungen, die Zuschauer.

    Müde und geschafft von den aufregenden Tagen mussten die Teilnehmer nun Abschied nehmen von den alten sowie den neugewonnenen Freunden und konnten ihre Zelte kurz vor Einsetzen des Regens abbauen.

  • add Herbstlager 2016

    Pfadfinder helfen Wikinger

    Einmal zur Mannschaft eines Wikingerstammes gehören. Vom 28.10.2016 bis zum 01.11.2016 hatten 50 Pfadfinder und Pfadfinderinnen des VCP Großdeinbach im Freizeitheim Fornsbach die Möglichkeit ein Herbstlager unter dem Motto „Wikinger“ zu verbringen.

    Bei einem besinnlichen Fackellauf um den Waldsee wurden die Kinder und Jugendlichen von einer wilden Bande Wikinger überfallen. Schnell stellte sich heraus, dass die Überfallenen einige Verluste davontragen mussten. Zurück in ihrer Unterkunft beobachteten die Pfadfinder wie die Wikingerbande die Beute in ihre Schatztruhe packte.

    Doch schon am nächsten Tag mussten sich alle einer neuen Bedrohung stellen. Das Schiff der Wikinger war in der Nacht in einen schweren Sturm geraten. Dabei zersprang es in viele Einzelteile, die auf der ganzen Welt verteilt wurden. Mit etwas Geschick konnten die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Stationen einzelne Teile des Schiffes erspielen. So mussten sie den kniffligen Parcours der Piraten in der Karibik bewältigen oder ihre schon erspielten Teile beim Jenga gegen habgierige Schmuggler verteidigen. Auch diese Aufgabe meisterten die Pfadfinder/innen mit Bravour und so konnte das Schiff mit vereinten Kräften durch den Einsatz von Zeltplanen und Holzstangen wieder aufgebaut werden. Trotz all der Freude bemerkten die Wikinger jedoch, dass der Schatz aus ihrer Truhe entwendet wurde. Nach kurzer Aufregung war klar, dass das nur ein Verräter aus ihrer Runde gewesen sein kann. Doch wer war es? Die Wikinger waren sich einig: Der Sohn des Häuptlings muss es gewesen sein! Seine Beweggründe für diese Tat leuchteten jedoch allen schnell ein: Es gab in seinem Dorf sehr arme Menschen, die diese Dinge dringender brauchten als sie.

    Auch die nächste Katastrophe ließ sich zunächst nicht mehr abwenden. Im Dunkeln gehen alle Lichter des Schiffes aus. In einem aufregenden Nachtgeländespiel gelingt es der Gruppe aber auch dieses Problem zu lösen und dem Schiff wieder zu gewohntem Lichte zu verhelfen.

    Nach all dem Trubel konnten die Wikinger sich endlich auf den Ausbau ihres Hab und Guts konzentrieren. Bei verschiedensten Workshops konnten die Kinder und Jugendlichen u. a. Wikingerhelme aus Pappmache basteln, Äxte aus Holz bauen, kleine Floße anfertigen oder Wikingersäckchen nähen.

    Um die gemeisterten Herausforderungen der vergangenen Tage zu feiern, veranstalteten sie zusammen ein großes Fest. Alle Teilnehmer, sowie die Mitarbeiterrunde gestalteten den Bunten Abend, durch zahlreiche Programmpunkte mit.

    Für alle war es ein gelungenes Wikingerabenteuer und eines hatten sie gelernt: Wir brauchen jeden einzelnen damit unsere Gemeinschaft funktionieren kann.

  • add Landeslager 2016

    Pfadfinder im Märchenwald

    Anlässlich des diesjährigen Landeslagers des VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) in Württemberg machte sich auch eine Pfadfindergruppe aus Großdeinbach in Begleitung eines ungarischen Gastpfadfinders vom 03.08.-12.08.2016 auf den Weg ins Falkencamp nach Schwangau. Unter traumhafter Kulisse am Fuße des Tegelbergs mit Blick auf Schloss Neuschwanstein trotzte die Gruppe gemeinsam mit rund 800 weiteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern sämtlichem Wetter und verbrachte 10 Tage lang ein märchenhaftes Abenteuer.

    Die Herrscherin Anseris rief alle Völker des Fantasielandes Alrai Nodis auf gemeinsam das Böse, welches das Land bedroht, zu besiegen. Die Pfadfinder schlüpften dafür in die Rolle von Elben, Waldläufern, Zwergen und Magier und hatten die Möglichkeit an drei Tagen in verschiedenen Workshops unteranderem Knoten zu lernen, Taschen zu nähen, ein eigenes Pesto herzustellen oder Tänze zu erlernen. Gut vorbereitet für den Kampf konnte das Böse anschließend in einem großen Geländespiel durch die Zusammenarbeit aller Völker bezwungen werden was mit einem großen Friedensfest mit kleinen Showeinlagen und anschließendem Feuerwerk gebührend gefeiert wurde.

    Auch das C im VCP gerät bei solch spannenden Ereignissen nicht in Vergessenheit und wurde sonntags bei traumhaftem Wetter gemeinsam mit den Besuchern des Besuchertages durch einen Lagergottesdienst abgerundet.

    Doch auch das Umland des Lagerplatzes soll nicht unbekannt bleiben, so verließen alle Gruppen für zwei Tage das Lager und wanderten in kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Schlafsack, Zeltplanen und Verpflegung zu den umliegenden Seen und Ortschaften. Dabei wurden zahlreiche Eindrücke über die atemberaubende Landschaft am Rand des Ammergebirges gesammelt und auch der ein oder andere Höhenmeter beschritten. Auch ein Sprung ins kühle Nass durfte dabei nicht zu kurz kommen und war eine gelungene Abwechslung zum Wandern.

    Geprägt von tollen Erlebnissen musste die Gruppe am Ende des Lagers Abschied nehmen. Abschied von neuen Freunden, alten Bekannten und einem Platz der doch für einige Tage ein Zuhause geworden war.

  • add Pfingstlager 2016

    Pfadfinder retten Zirkus!

    Alljährliches Pfingstlager des Verband Christlicher Pfadfinder Großdeinbachs unter dem Motto „Zirkus Pfadorelli!“ vom 4.5. – 8.5.16 bei Weiler.

    Weiler. Ein Zirkus in Nöten: Ein trauriger Clown, ein deprimierter Zauberer, die Hauptattraktion kurz vor dem Ausbruch, die Tiere krank und der Direktor am Ende seiner Kräfte. Wer hilft diesem vom Pech verfolgten Zirkus?

    Eines Tages, wandert der Pfadfinder Flori mit seiner Gruppe um Weiler. Und wie es das Schicksal will, verliert er die Truppe und läuft dem Zirkus direkt entgegen. Wille Gottes oder Zufall? Er erkennt sofort, dass hier seine Hilfe dringend gebraucht wird und packt gemeinsam mit den Artisten des VCP Großdeinbachs an.

    Am nächsten Tag ein weiterer Schlag, dem die Darsteller entgegen treten mussten. Der Nippiniffler, die Hauptattraktion hatte sich befreit und war in die Wälder um Weiler i.d.B. verschwunden. Sie wollten schon die Polizei benachrichtigen, als Pfadfinder Flori die zündende Idee hatte, um die entlaufene Sensation wieder einzufangen. Mit Teamwork und Süßigkeiten wurde der Nippiniffler angelockt und schließlich am Ende des Geländespiels zurück in seine Unterkunft gebracht. Auch den erkrankten Tieren konnte der Zirkus mit der Unterstützung des Pfadfinders endlich Genesung verschaffen. Beim Nachtgeländespiel wurde die leuchtende Medizin gefunden und angewandt. Welch ein Glück, die Tiere waren am nächsten Tag vollends geheilt.  Deshalb konnte man sich endlich wieder mit ganzer Kraft der bevorstehenden Aufführung widmen. Die Artisten übten sich im Einräderfahren, Gipsmasken machen, Riesenseifenblasen pusten, Kinderschminken, Staudammbauen, Jonglierbälle basteln und das Balancieren auf einer Slackline. An der Premiere, dem Bunten Abend, konnte so eine atemberaubende und unvergessliche Show dargeboten werden. Der Zirkusdirektor erholte sich so von seinem Leiden und auch der Clown strahlte mit breitestem Lächeln wieder. Selbst der Zauberer konnte wieder fröhlich sein.

    Nach stundenlangem Applaus kam aber der Augenblick, dass Flori seinen Pfadfinderstamm wiederfinden musste. So verabschiedete er sich von seinen neugewonnenen Freunden und den verlorenen konnte er noch am selben Tag von seinem spannenden viertägigen Erlebnis berichten. Was für ein Wochenende!